Rosenmüllers "SOMMER DER GAUKLER" kommt in die Kinos


  

Hauptdrehort waren Tittling und Bodenmais in Niederbayern

Mit "Sommer der Gaukler" kommt dieses Jahr (22.12.2011) der zweite Film von Marcus H. Rosenmüller in die deutschen Kinos. Seine "wilde Kreuzung aus Heimatfilm und groteskem Künstler-Revoluzzer- Komödiendrama" mit Hauptdarsteller Max von Thun führte ihn nach Niederbayern.

Zwei Hauptmotive der Dreharbeiten waren das Tittlinger Museumsdorf und das ehemalige Bergwerk Silberberg bei Bodenmais, jetzt eindrucksvolles Museum. Der Film führt uns ins 18. Jahrhundert sodass bei zahlreichen Massenszenen viele niederbayerische Komparsen in historische Gewänder schlüpfen mussten. Ob aufgebrachter dörflicher Mob, oder höfisches Theaterpublikum, Rosenmüllers herzliche und engagierte Regiearbeit machte diesen Film für viele Komparsen zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Zum Inhalt: "Sommer 1780. Auf dem Weg nach Salzburg bleibt die Theatergruppe um Emanuel Schickaneder (Max von Thun) und seine treue Gattin und kreative Unterstützung Eleonore (Lisa Maria Potthoff) mangels Geld, Ideen und Spielerlaubnis in einem kargen Bergdorf nahe der österreichischen Grenze hängen. Dort eskaliert gerade eine Auseinanderstetzung der Bergleute mit dem geizigen Bergwerksbesitzer Paccoli (Erwin Steinhauer), der seine Angestellten aus Geldgier in schlecht gesicherte Stollen schickt und täglich das Leben der hart arbeitenden Männer aufs Spiel setzt. Der Bergarbeiter Georg Vester (Max Schafroth) aus dem Allgäu stolpert unversehens in die aufgeheizte Situation und wird für die einfachen Kumpel eine Art Heilsfigur. Schickaneder entdeckt in der sich anbahnenden Revolte schnell die Basis für sein neues Stück. Doch nicht nur die Bergarbeiter rebellieren, auch Schickaneders Ensemble geht wenig später auf die Barrikaden. Eine kurzfristig anberaumte Freilichtauffühung der Truppe, zu der sich auch noch kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart (Florian Teichtmeister) ankündigt, führt zu heftigen Turbulenzen..."