"Der goldene Hinkl" lockt zahlreiche Regisseure in den Bayerwald


  

Bereits zum elften mal hat es Sebastian Stern geschafft, in seiner Heimatstadt Viechtach ein hochkarätiges Filmfestival auf die Beine zu stellen. Der ehemalige HFF-Student und Gewinner des bayerischen Filmpreises für "Die Hummel" greift dazu auf seine Kontakte zu Filmhochschülern und  anderen Filmemachern zurück und schafft es so, ein breites Spektrum an Filmen zeigen zu können. Das tolle dabei: Die meisten Regisseure sind anwesend und stehen danach bei einem Bier für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung. Eine besondere Ehre diesesmal: Jürgen Tonkel ("Die Hummel", "Wer früher stirbt ist länger tot") stellte seinen Kurzfilm "Leave without running" persönlich vor. An zwei Abenden laufen neben anspruchsvollen Kurzfilmen auch Ein-Minüter zu einem bestimmten Motto, diesmal: "Bis zum Morgengrauen". Meist sind das lustige Streifen aus der Region und der beste darf den goldenen Hinkl mit nach Hause nehmen. Dieses Jahr war das die Gruppe Weizau Pictures mit ihrem Beitrag "Das Blut der Bayern". Das Fazit: Äußerst sehenswertes kleines Festival mit erstklassigen Filmen in familiärer Atmosphäre.